Brahma

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Bronzeskulptur von Brahma (Kambodscha, Ende des 12. – Anfang des 13. Jahrhunderts)

Brahma, Wischnu und Schiva der hinduistischen Trinität entsprechen dem westlichen Konzept von Vater, Sohn und Heiligem Geist – dem ewigen Schöpfer, Erhalter und Zerstörer. Brahma verkörpert das göttliche Begehren, das die Erschaffung der Welt inspirierte. Wischnu vermittelt Barmherzigkeit und Tugend, um die Welt zu erhalten. Schiva repräsentiert das heilige Feuer, welches das Böse zerstört.

Brahma, als Vaterfigur und erste Person der Trinität, wird als das Unermessliche Wesen angesehen – der Schöpfer, Höchste Herrscher, Gesetzgeber, Erhalter und die Quelle allen Wissens. Brahma ist die fleischgewordene göttliche Allmacht. Seine göttliche Ergänzung, oder Schakti, ist Sarasvati, das aktive Prinzip von Brahma. Diese göttlichen Geliebten verkörpern die männliche und weibliche Verkörperung der kosmischen Kraft.

Der Maha Chohan spricht von der universellen Präsenz Brahmas bei uns:

Geliebte, versteht das Mysterium von Brahma in eurem Herzen, den großen Gesetzgeber, das lebendige Prinzip des Vaters, die Person in der Gestalt dessen, der die große Gott-Meisterschaft über die vier Quadranten des Seins innehat. Jener Vater, den ihr Brahma nennt, ist wahrlich die blaue Feder der Macht in eurem Herzen. Und deshalb, geliebte Wesen, wenn ihr sagt: „O Herr Brahma, komm hervor“, wird der Herr Brahma des Universums aus eurem Herzen hervorkommen, aus dem Herzen von Helios und Vesta, von Alpha bis Omega, und jedem Sohn und jeder Tochter Gottes, sowohl aufgestiegen als auch unaufgestiegen. Versteht also die Bedeutung der eigentlichen Person Gottes....

Versteht, o gesegnete Herzen, dass jener Brahma, dem ihr euren Ruf und eure Hingabe schenkt, sowohl eine Energie, ein Bewusstsein, ein Geist als auch das lebendige, tanzende, sich bewegende Bild der hinduistischen Gottheit ist. Wenn ihr also „Brahma“ sagt, wird der gesamte Geist der Großen Weißen Bruderschaft auf euren Ruf in der vollen Macht kosmischer Allmacht antworten. Betrachtet das Wort, das ich verwende, „kosmische Allmacht“, nicht bloß als ein Wort, das ihr nicht begreifen könnt. Sondern beginnt, eure Flamme, die Flamme in eurem Herzen, auszustrecken, hinaus, hinaus, hinaus in Dimensionen von Größe, und beginnt die große Sphäre von Gottes Sein in euch zu spüren, wie sie sich ausdehnt, die Erde und die Luft berührt, sozusagen den Himmel über eurem Haupt streift und darüber hinaus und darüber hinaus reicht.[1]

Der geliebte Brahma hat von seinem Wunsch gesprochen, bei uns zu sein:

O Geliebte des Schöpfers, ICH BIN an diesem Tag zu einem Zweck gekommen. Denn ICH BIN das Herabsenken meiner selbst, des Großen Gottes-Selbst, in eine Ebene des Seins nach der anderen, in die wartenden Kelche von Millionen, die dem Aufgang ihrer Einheit mit Brahma entgegensehen.

Ich komme also, um durch das Wort, durch die Schwingung meines gesprochenen Wortes (das durch den Abgesandten auf diesem Plan resoniert), meine Verkündigung an viele zu verankern, dass ICH BIN für euch verfügbar, so wie ihr euch für mich verfügbar gemacht habt.

Ich steige zu den Ebenen der Reinigung herab, die ihr erlangt habt, zu den Ebenen der Liebe – tiefe und würdevolle Liebe, Liebe, die das Eintauchen des Seins in die Totalität Gottes ist.

Somit BIN ICH überall auf der Erde, in Form bekannt und doch formlos. Ich steige also herab, denn ich komme zur Ernte der Seelen des Lichts, und ich mag nun erhobene Herzenskelche besetzen, bis die Fülle jenes Lichts manifest ist....

Also, meine Kleinen, also, meine kostbaren Seelen, also, meine Söhne und Töchter, kommt in die Arme von Brahma und erkennt mich als die Gestalt dessen, der erschafft und neu erschafft und neu erschafft, damit die gesamte Schöpfung in jenem Prozess ist, wiedergeboren und wiedergeboren und wiedergeboren zu werden, bis die Fülle des Seins entdeckt wird – und die Fülle des Daseinszwecks eines Grashalms, des kleinsten Elementals, eines Engels, eines Sterns kundgetan wird.Lord Brahma, „Light Up the World!“ (,,Erleuchtet die Welt!“), Pearls of Wisdom, Bd. 36, Nr. 46, 6. Oktober 1993.</ref>

See also

Quellen

Mark L. Prophet and Elizabeth Clare Prophet, The Masters and Their Retreats, s.v. “Brahma.”

  1. Der Maha Chohan, „I Will Be Brahma/Vishnu/Shiva Where I AM“ („Ich werde Brahma/Wischnu/Schiva sein, wo ICH BIN“), 5. Oktober 1978.