Translations:Karma/21/de

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Im Hinduismus entwickelte sich das Sanskrit-Wort Karma (was ursprünglich Handlung, Aktion, Werk oder Tat bedeutete) dahin, dass es jene Handlungen bezeichnet, welche die Seele an die Welt des Daseins binden. „Gerade so wie ein Bauer eine bestimmte Art von Samen pflanzt und eine bestimmte Ernte erhält, so verhält es sich mit guten und schlechten Taten“, sagt das Mahabharata,[1] ein hinduistisches Epos. Weil wir sowohl Gutes als auch Böses gesät haben, müssen wir zurückkehren, um die Ernte einzubringen.

  1. Mahabharata 13.6.6, in Christopher Chapple, Karma and Creativity (Karma und Kreativität) (Albany: State University of New York Press, 1986), S. 96.